Die Erfindung des Tischfußballs
Über die Erfinder des Tischfußballs gibt es 3 unterschiedliche Theorien, die hierfür in Frage kommen. Den Sport in Europa hat wohl der bei Citroen beschäftigte Franzose Lucien Rosengart entwickelt. Bei diesem Urtisch waren die Stangen jeweils noch am Kopfende des Tisches. In Anlehnung an dieses Modell baute dann die Schweizer Firma Kicker mit Firmensitz in Genf später die ersten Kickertisch-Modelle. Hieraus leitet sich auch das Synonym Kicker ab, das umgangssprachlich für die Tische verwendet wird.
Verschiedene Herkünfte
Weitere Synonyme für den Tischfußball Sport sind Tischkicker, Kickertisch oder in Österreich auch Wuzler oder Wuzlkasten. In der Schweiz nennen die Menschen den Freizeit- und Kneipensport meistens Töggelikasten. Die zweite Theorie weist den Engländer Harold S. Thornton als Erfinder aus, der 1922 ein ähnliches Patent anmeldete. Als dritte Person im Kreis wird oftmals der Spanier Alejandro Finisterre genannt, der 1937 ein Patent anmeldete. Finisterre wurde 1936 beim spanischen Bürgerkrieg verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Finisterre, war zu dieser Zeit 17 Jahre alt und konnte aufgrund der Verletzungen keinen Fußball spielen. daraufhin entwickelte er mit anderen Jugendlichen die Idee des Tischfußball-Tisch Baus. Somit hatten die verletzten Jugendlichen eine Freizeitbeschäftigung. Im Januar 1937 patentierte Finisterre in Barcelona dann die Erfindung, ebenso wie die Partiturseitenumblätterhilfe, die er für seine große Liebe, eine Pianistin erfunden hatte.
Ein sehr populärer Sport
Maßgeblich für die Popularität des Tischfußballsports war die Firma Löwen, die den Sport in Deutschland prägte. Noch heute gibt es in vielen Kneipen die Löwen Modelle, die vorgefunden werden. Weitere bekannte Hersteller sind zum Beispiel Garlando Tischfußball-Tische und Ullrich Tischkicker. Aber auch wenn man sich am Anfang für ein günstigeres Einstiegsmodell entscheidet, der Spaßfaktor beim Tischfußball ist immer hoch.
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